Heizung

Ausdehnungsgefäß

Vn

14,9l

Baugröße

18l

Das Ausdehnungsgefäß bemisst das Membrangefäß nach DIN EN 12828. Aus Anlagenvolumen, maximaler Vorlauftemperatur, statischer Höhe und dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils folgen Ausdehnung, Vordruck und die nächste Baugröße.

Vn

14,9

l

Baugröße

18

l

n
2,24%
Ve
3,4l
VWR
3,0l
VA
150l
p0
1,00bar
pa
1,30bar
pe
2,50bar

Vordruck vor dem Befüllen am Gefäß einstellen. Herstellerangaben beachten.

Anlagenvolumen

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So wird gerechnet

Das Ausdehnungsgefäß folgt DIN EN 12828. Der Ausdehnungskoeffizient ist n = Dichte bei 10 °C geteilt durch die Dichte bei der maximalen Vorlauftemperatur, minus eins. Das Ausdehnungsvolumen ist Ve = VA · n. Die Wasservorlage ist VWR = max(0,005 · VA, 3 l). Der Vordruck ist p0 = H/10 + 0,2 bar, mindestens 0,7 bar. Der Enddruck pe liegt 0,5 bar unter dem Ansprechdruck, bei Ventilen über 5 bar bei 90 % davon. Der Fülldruck ist pa = p0 + 0,3 bar. Das Nennvolumen ist Vn = (Ve + VWR) · (pe + 1) / (pe − p0). Gewählt wird die nächste Baugröße ab 8 l.

Beispiel

150 l, 70 °C, statische Höhe 8 m, Sicherheitsventil 3 bar: Ve 3,4 l, p0 1,0 bar, pe 2,5 bar, Vn 14,9 l, nächste Baugröße 18 l.

Häufige Fragen

Wie schätze ich das Anlagenvolumen?
Als Anhalt 10 l je kW bei Heizkörpern und 20 l je kW bei Fußbodenheizung. Der genaue Inhalt aus dem Strangschema ist besser.
Warum mindestens 3 Liter Wasservorlage?
Die Norm hält eine kleine Reserve im Gefäß, auch wenn 0,5 % des Volumens darunter lägen.
Wann ist das Sicherheitsventil zu niedrig?
Wenn der Enddruck nicht mindestens 0,3 bar über dem Vordruck liegt. Dann reicht die Höhe nicht zum eingestellten Ansprechdruck.
Wann wird der Vordruck gestellt?
Vor dem Befüllen am Gefäß. Die Herstellerangaben gehen vor.